Besuch der Bundesratspräsidentin Malu Dreyer in Argentinien

Zwischen dem 7. und dem 10. Mai 2017 besuchte die Präsidentin des deutschen Bundesrats und gleichzeitige Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz gemeinsam mit einer Delegation aus Wirtschaft und Politik die Hauptstadt Buenos Aires. Die Delegation wurde am Sonntag den 7. Mai mit einem interkulturellen Event im Hippodrom von Palermo empfangen. Die Veranstaltung wurde organisisert von der Deutschen Botschaft, zusammen mit Manos Verdes und IQ Marketing Consult und präsentierte sowohl kulinarische und kulturelle Highlights: Kunst, Kultur, innovative Produkte und Bildungsprojekte für Nachhaltigkeit präsentiert von lokalen Startups und den deutsch-argentinischen Schulen. Auch wenn das Wetter für einige Darbietungen unter dem freien Himmel einen Strich durch die Rechnung machte, zeigte sich Malu Dreyer begeistert von dem Event und seinen Darbietungen, wie dem Chor von der deutschen Ballester Schule. Gemeinsam mit dem Deutschen Botschafter in Buenos Aires, Bernhard Graf von Waldersee und der Delegation machte die Präsidentin und ihre Delegation einen Rundgang durch die Stände der Aussteller und lobte das Engagement der Anwesenden. Besonders die Schüler der deutschen Schulen waren hoch erfreut über ihr Interesse an ihren ausgestellten Projekten. Zu den dargestellten Innovationen und Nachhaltikgeitsprojekten zählte auch eine Ausstellung der Microprojekte aus den vergangenen Jahren, die die Deutsche Botschaft mit den Mitteln aus Deutschland in Argentinien realisieren konnte, dazu zählt auch das Projekt für Mülltrennung und Recycling, das die Fundación Manos Verdes in der Gemeinde Carlos Pellegrini im Naturreservat der Esteros de Iberá in Corrientes in 2014 durchgeführt hat.

Zu den Ausstellern zählten z.B. eine Minibiogasanlage die den besuchern zeigte, wie man mit den organischen Haushaltsabfällen Biogas produzieren kann. HomeBioGas. Lukas, Inhaber der Marke BAUMM stellte seinen Rucksäcke und Taschen produziert aus alten Fallschirmen dar, die er in seiner kleinen Firma im Vorort von Buenos Aires gestaltet und produziert.  Aus dem Lebensmittelbereich präsentierte sich die Unternehmerin Marianela, Gründerin der Marke „Miss Veggie“ und begesiterte die Besucher mit ihren veganen Crackern und Schokoladenpralinen.  Die Schmuckdesignerin Barbara Mintz zeigte wie man mit verschiedenen Wertstoffen, darunter Fahrradschläuchen oder Kronkorken von Bierflaschen, attraktiven Schmuck herstellen kann. Nicolás Caviglia, Inhaber von „Yo reciclo“, einem Abholservice von Wertstoffen in Schulen und Unternehmen zeigte sich sehr zufrieden mit den Kontakten, die er im Rahmen der Veranstaltung machen konnte. Das Wetter machte leider die Aktivitäten unter freiem Himmel ein vorzeitiges aus, neben dem Kunstmobil von Alfredo Segatori, einer reisenden Ausstellung präsentierte sich auch das Unternehmen GrinCraft mit seinen innovativen Möbeln aus Karton.

Von den deutschen Schulen waren das Instituto Ballester aus Villa Adelina mit einem Stand mit Recyclingkunst sowie einem Workshop für Geldbeutel aus Tetrapack präsent. Das Instituto Ballester aus Villa Ballester brillierte mit einem Chor von hervorragenden jungen Stimmen, die die Bundestagspräsidentin hochauf begeisterten. Die deutsche Schule Temperley bot den Besuchern ein gesundes Frühstück, das am selbigen morgen noch frisch von den eigenen Schülern produziert worden war.  Die Holmberg Schule aus Quilmes zeigte ihre Initiative für mehr Bäume in der Gemeinde Quilmes, das nun sogar von der Gemeinde in die Wirklichkeit umgesetzt werden soll. Die Schüler der deutschen Pestalozzi-Schule stellten eine große Anzahl an Projekten aus, die in den verschiedenen Jahrgangsstufen realisiert wurden, dazu zählte unter anderem die bunten Müllmonster, eine Sortieranlage aus Infrarot zu unterscheidung von verschiedenen Plastikstoffen, und eine „Smart-Home“-Plattform, die auf intelligente Weise den Konsum von Energie, Wasser sowie die Heizung steuern soll.

Die Bundesratspräsidentin zeigte sich sehr interessiert und begeistert von dem herzlichen Empfang der deutsch-argentinischen Community und erwähnte lobenswert das Engagement von Manos Verdes in Buenos Aires – sicherlich war es auch nicht ihr letzter Besuch in Argentinien.

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