Die Ergebnisse der COP30 und ihre Auswirkungen – Veranstaltung an der Technischen Hochschule Augsburg
Die Veranstaltungsreihe „Climate Talks 2025“ in Augsburg am 26.11.2025 stellte die internationale Klimapolitik in den Vordergrund mit einem speziellen Fokus auf die Ergebnisse der gerade zu Ende gegangenen Klimakonferenz COP 30 in Belém, Brasilien. Zum dritten Mal in Folge organisierte die Technische Hochschule Augsburg mit dem Team von Prof. Wolfgang Rommel und Prof. Stefan Osterland gemeinsam mit Manos Verdes Deutschland e.V. eine offene Veranstaltung für alle interessierte Teilnehmer unter dem Namen „Climate Talk 2025 – die Ergebnisse der COP30“. Gemeinsam mit den Studenten des Masterstudiengangs Umwelt- und Verfahrenstechnik wurde ein interaktives Programm vorbereitet, das den Teilnehmern ein aktives Mitwirken an der Veranstaltung ermöglichte.
Zum Auftakt der Veranstaltung gab Verena Böhme den Anwesenden in einem kurzen Vortrag einen Überblick über die Ergebnisse der COP30 und vermittelte einen Eindruck über den Ablauf der internationalen Klimakonferenzen vor Ort. Mit einer Videoaufnahme wurde eine kurze Reflektion einer Teilnehmerin aus der argentinischen Delegation an der COP30 wiedergegeben. Im Anschluss an den Vortrag startete das Format Weltcafé. Bei einem Rundgang, präsentierten die Studenten des Masterstudiengangs ihre Poster zu den jeweiligen Länderpositionen bezüglich ihrer Klimapolitik und deren Ziele, darunter waren folgende Länder USA, EU, Deutschland, China, Russland sowie der Wirtschaftsverband der Westafrikanischen Länder (ECOWAS). In diesem Vergleich wurde deutlich, wie unterschiedlich die jeweiligen Zielsetzungen sowie die Wahl der Vergleichsjahre sind, die in den unterschiedlichen Staaten als Ausgangsjahr zum Vergleich der Emissionsreduktion gewählt wurden. Für einen Otto-Normal-Bürger sehr schwer verständlich, meinten die Studenten.
Im Anschluss an das Weltcafé gab es eine kurze Mittagspause, bei der die Teilnehmer der Veranstaltung sich noch weiter über die Erkenntnisse des Vormittags austauschten. Im Anschluss startete eine Debatte im Format eines Rollenspiels, moderiert von Verena Boehme, zum Austausch zwischen den Interessensgruppen der Teilnehmer an den Klimakonferenzen, darunter folgende Gruppen: Industriestaaten, Entwicklungsstaaten, Inselstaaten, NGOs, Kinder und Jugendliche sowie die multinationalen Wirtschaftsunternehmen. In einer äußerst angeregten Diskussion wurde versucht die sogenannte „Schuldfrage“ zu klären und zu definieren wer für die Kosten der Klimaschäden aufkommen soll und in welcher Höhe. Die Studenten identifizierten sich sehr mit ihrer jeweiligen Rolle auf die sie sich im Vorfeld mit einer soliden Argumentationsbasis vorbereitet hatten. Bei dieser Debatte wurde auch das anwesende Publikum mit ihren Fragen involviert, in der z.B. die historische „Schuldfrage“ seitens der Industrieländer und seitens der Wirtschaftsunternehmen ausführlicher beleuchtet wurden. Ebenso stand die Frage inwiefern der Klimaschutz die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Länder, insbesondere der Industrieländer, beeinträchtigt. Zum Abschluss wurde die Verantwortlichkeit eines jeden Einzelnen in den Vordergrund gestellt, und analysiert wieviel Einfluss unsere Entscheidungen im Alltag auf den aktiven Klimaschutz haben.
Der Vormittag endete schneller als gedacht und alle Teilnehmer waren sich einig, das Thema ist wichtig und sollte in verschiedenen Interessensgruppen noch viel aktiver behandelt werden. In guter Stimmung und mit positiver Inspiration endete die Veranstaltung.












